{"id":469,"date":"2009-09-17T19:42:43","date_gmt":"2009-09-17T17:42:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.millefeuille.eu\/?p=469"},"modified":"2009-09-17T19:42:43","modified_gmt":"2009-09-17T17:42:43","slug":"boeuf-bourguignon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.millefeuille.eu\/?p=469","title":{"rendered":"Boeuf Bourguignon"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Am Samstag war ich endlich mal wieder im Kino und habe &#8222;Julie &amp; Julia&#8220; gesehen, einen Film, der gleich auf zwei wahren Geschichten basiert. N\u00e4mlich auf der der amerikanischen K\u00fcchenlegende Julia Child (Meryl Streep) und auf der der Schriftstellerin Julie Powell (Amy Adams).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Julia Child war in den 1950er Jahren als Diplomatengattin in Paris gelandet und langweilte sich wohl auf das Furchtbarste. Hutmachen war nicht wirklich ihr Ding und zum Klamottenshoppen war sie f\u00fcr den franz\u00f6sischen Markt einfach zu gro\u00df. Was sie wirklich gut konnte war: essen. Da kein einziges franz\u00f6sisches Kochbuch in englischer Sprache zu bekommen war, entschloss sie sich das n\u00e4chstliegende zu tun. Naja, vielleicht das zweitn\u00e4chste &#8211; sie hat nicht franz\u00f6sisch gelernt sondern kochen. Und sie hat (zusammen mit zwei weiteren Damen) das erste englischsprachige Kochbuch f\u00fcr franz\u00f6sische K\u00fcche geschrieben. Das Buch ist ein absoluter Klassiker und erscheint inzwischen in der 49. Auflage und nein, das habe ich tats\u00e4chlich <em>nicht<\/em> in meinem Bestand!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Parallel dazu wird die Geschichte von Julie Powell im Jahr 2002\/2003 erz\u00e4hlt. Sie wollte immer Schriftstellerin werden, stattdessen schl\u00e4gt sie sich im Gro\u00dfraumb\u00fcro einer Versicherung mit 9\/11-Hinterbliebenen herum. Nach einem besonders schlimmen Tag fasst sie in einem Anfall der Verzweiflung den Entschluss innerhalb eines Jahres Julia Child&#8217;s gesamtes Kochbuch mit allen 524 Rezepten &#8222;durchzukochen&#8220;, vom pochierten Ei bis zum Ausbeinen einer Ente. Und sie bloggt dar\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Geschichten werden sehr sch\u00f6n parallel zueinander entwickelt und Meryl Streep ist wirklich gro\u00dfartig. Sie spielt die 1,88 m gro\u00dfe Julia Child deutlich linkisch aber nie wirklich \u00fcbertrieben. Stanley Tucci als ihr Ehemann Paul hat mir auch sehr gut gefallen. Und \u00fcberhaupt: ich liiiieebe Filme, in denen gekocht wird! Aber &#8211; beiden Geschichten fehlte f\u00fcr mein Empfinden die Pointe und damit auch dem Film der abgeschlossene Spannungsbogen. Die erste H\u00e4lfte fand ich einfach nur klasse, aber dann wurde es ein bisschen langweilig. Dass Julia Child&#8217;s Buch schlussendlich ver\u00f6ffentlicht wird, ist von Anfang an klar und dass Julie ihr Projekt bis zum Ende durchzieht, ahnt man auch bald. Ein bisschen \u00fcberrascht hat mich allerdings, dass Julie Powell schon vor Beginn ihres Projekts kochen konnte, ich hatte urspr\u00fcnglich gedacht, dass sie anhand von &#8222;Mastering the Art of French Cooking&#8220; ihre ersten Schritte in der K\u00fcche gemacht hat. W\u00e4re vielleicht noch ein bisschen lustiger gewesen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber die Bruschetta sah wirklich sehr, sehr lecker aus!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag war ich endlich mal wieder im Kino und habe &#8222;Julie &amp; Julia&#8220; gesehen, einen Film, der gleich auf zwei wahren Geschichten basiert. N\u00e4mlich auf der der amerikanischen K\u00fcchenlegende Julia Child (Meryl Streep) und auf der der Schriftstellerin Julie Powell (Amy Adams). 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